Berufsschule in Corona-Zeiten

Nachdem wir von heute auf morgen nicht mehr in die Schule konnten, hat sich direkt unser Klassenleiter per E-Mail mit uns in Verbindung gesetzt. Zum einen bekommen wir nun über einen E-Mail-Verteiler und zum anderen über eine Lernplattform unser Unterrichtsmaterial zugeschickt.
An Tagen, an denen wir eigentlich in der Berufsschule wären, sind wir deshalb aufgefordert nach neuen Arbeitsaufträgen zu schauen. Nebenbei gibt es auch Infos oder Fragen von meinen Schulfreunden in unserer WhatsApp-Gruppe. Technik sei Dank ist somit unser E-Learning gesichert. 🙂
Für die kommenden Wochen, wenn wir wieder in die Schule dürfen, sind wir in zwei Gruppen aufgeteilt. Die eine Gruppe geht unter Sicherheitsbestimmungen in die Schule, die andere macht Homeschooling. Ich bin gespannt, wie es wird…

Schnuppertage in der Produktion

Total interessant ist es, als kaufmännischer Azubi auch mal in die Produktion hineinschnuppern zu dürfen. Dies erfolgte innerhalb
von 14 Tagen in Verbindung mit der Abteilung PPS (Produktion-Planung-Steuerung).
Nacheinander kam ich in die Abteilungen Näherei, Qualitätskontrolle, Zutaten- und Stofflager sowie in die CAD- und Schnittabteilung. Spannend war es, dass ich überall mitarbeiten konnte. So lernte ich verschiedene Nähtechniken kennen und kommissionierte Zutaten. Außerdem habe ich Schablonen digitalisiert und durfte diese auf virtuellen Stoffbahnen möglichst platzsparend anordnen.
Diese zwei Wochen haben sehr viel Spaß gemacht und waren eine wertvolle Erfahrung für mich.

Anzieh-Hilfe bei der Vertretertagung

Erst ein paar Wochen war ich in der Firma, als ich Anzieh-Hilfe der Models bei unserer Vertretertagung sein durfte. Ich war sehr gespannt, wie wohl der Ablauf so ist!

Um kurz vor 9 Uhr suchte ich das Zimmer der Models auf. Diese saßen teils schon in Bikini und Bademantel eingehüllt am Tisch und warteten darauf, dass es losging. Mir wurde meine Aufgabe erklärt und schon ging es los. Zwischen der Präsentation der Bademoden kamen die Models immer wieder in den Umzieh-Bereich zurück, um sich die nächsten Bademodenteile anzuziehen. Dann durfte ich mit helfen, die Badeteile wieder ordentlich auf die Bügel zu klemmen und an die Kleiderständer zu hängen. Meine Aufgabe bestand aber nicht nur mit Badeteile aufhängen, sondern auch darin, nicht gerade sitzende Träger an den Models in Position zu rutschen usw.

So verging die Zeit recht schnell, weil es sehr viel Spaß gemacht hat. Es war auch total interessant, die neueste Kollektion, die noch bearbeitet wird, live zu sehen.

Die ersten Wochen in der Berufsschule…

… nach einer Woche Eingewöhnungszeit als Auszubildende zur Industriekauffrau in der Firma Riedl, in der ich viele nette Menschen kennenlernen durfte, begann auch schon die Berufsschule.

Auf einem Aushang im Eingangsbereich der Berufsschule II in Bayreuth konnte man entnehmen, in welches Klassenzimmer man musste. Das Zimmer war einfach zu finden. Bis 8 Uhr platzte es aus allen Nähten- wir wurden in zwei Klassen aufgeteilt. Anhand unseres Stundenplans lernten wir unsere neuen Fächer, wie KSK (Kaufmännische Steuerung und Kontrolle), BGP (Betriebliche Geschäftsprozesse) und viele mehr, kennen. Danach machten wir einen Rundgang durch die Schule und hatten in den einzelnen Stunden immer wieder lustige Vorstellungsrunden.

Einmal in der Woche gibt es einen festen Berufsschultag, zu dem alle zwei Wochen ein weiterer Schultag kommt, was die Ausbildung sehr abwechslungsreich gestaltet.

Nach und nach lernen wir Schüler uns auch immer besser kennen.  Und auch die ersten Themen wie Dreisatz, Jugendarbeitsschutzgesetz und Einführung in Excel sind mittlerweile schon beendet. Ich bin gespannt, welche Themen noch kommen werden…