Mein Praktikum

So war mein Praktikum

In meinem Praktikum, das ich hier absolviert habe, habe ich einen anderen Beruf, als meinen derzeitigen erkundet: Textil-und Modenäherin.

Ich konnte in zwei verschiedene Abteilungen hinein schnuppern, einmal in die Näherei und ins Design. Ich durfte Bademode in einem professionellen Programm zeichnen, was sehr interessant war, da ich es vorher nur mit einem Bleistift gemacht habe. In der Näherei habe ich mich an Stoffen versucht und probierte Träger an ein Bikinioberteil zu nähen. Das war gar nicht so einfach, weil der Stoff ziemlich rutschig ist. Dass sich meiner Berufswahl etwas geändert hat, liegt nicht daran, dass es keinen Spaß gemacht hat. Ich habe für mich gemerkt, dass mir der kaufmännische Bereich mehr liegt, weil ich mich gerne mit  Deutsch und dem Computer beschäftige. Die Firma blieb mir positiv in Erinnerung, deshalb bewarb ich mich auch dort.

Ich möchte noch ein herzliches Dankeschön an alle Mitarbeiter aussprechen, für den netten Empfang und das harmonische Arbeitsklima!

Viele Grüße von der neuen Auszubildenden Alina Hofmann

Zentralenvertretung

Wir, die kaufmännischen Azubis, sind die Vertretung für unsere Zentrale. Dort dürfen wir alle Leute, die in unsere Firma kommen, willkommen heißen und eventuell den entsprechenden Ansprechpartner informieren. Dies ist sehr interessant und abwechslungsreich, da man viel mit neuen Menschen zu tun hat. Ebenso übernehmen wir das Telefon und verbinden unsere Kunden mit der jeweiligen Abteilung.

Die Überwendlich Nähmaschine

Hey Leute,

letztes mal wurde euch die Doppelsteppstichmaschine vorgestellt und heute werde ich euch die Überwendlich Nähmaschine vorstellen. Sie ist die Maschine, an der wir neben der Doppelsteppstichmaschine, am meisten nähen. Wir haben verschiedene Maschinen, die jeweils eine andere Nahtbreite(6mm, 8mm und 3mm) und 1 oder 2 Nadeln haben.

Fangen wir zuerst mal an wie so eine Naht überhaupt entsteht:

Als aller erstes sticht die Nadel durch das Nähgut und bildet bei der Aufwärtsbewegung die Fadenschlinge. Der Untergreifer erfasst die Fadenschlinge und legt seinen Faden in die Schlinge hinein. Der Obergreifer erfasst und hält die Untergreiferschlinge. Danach bringt er bei der Weiterbewegung seine Oberfadenschlinge über einen Kettelfinger zur Nadel. Die Nadel sticht in die Schlinge des Oberfadens ein. Bei der Rückwärtsbewegung beider Greifer gleitet die Nadelfadenschlinge vom Untergreifer und verschlingt sich mit dessen Faden. Der Obergreifer legt seine Fadenschlinge über den Kettelfinger des Nähfußes, dadurch wird ein zusammenziehen des Stiches und des Nähgutes verhindert.

Bei der Überwendlich-Maschine schneidet ein Messer beim Nähen die Stoffkante sauber ab. Es sind immer 1 oder 2 Fäden, welche die Nähgutkante umschlingen und den Stoff vor dem Ausfransen schützen. Sie wird aber hauptsächlich zur Verbindung von Stoffteilen, wie z.B. bei unserer Bademode, eingesetzt. Eine Überwendlichnaht hat eine gute Dehnbarkeit, wenn die Maschine richtig eingestellt ist. Dies müssen wir natürlich sehr gut können und üben regelmäßig mit verschiedenen Stoffen.

Das bin ich

Zu meiner Person selbst möchte ich ein paar kleine Einblicke geben. Ich bin Alina, 17 Jahre alt und habe meinen Abschluss an der Mittelschule Eckersdorf absolviert.  Da ich hier schon vor 2 Jahren ein Praktikum durchgeführt und so-mit schon gute Einblicke und  Eindrücke bekommen habe, bewarb ich mich bei Riedl. Meine Freizeit verbringe ich sehr gerne mit Freunden oder Klavier spielen. Ich habe zusätzlich auch ein relativ ungewöhnliches Hobby: Da ich gern lese, verfasse ich für mein Leben gern Bücher, unter anderem Romane. Meine Lieblingsfächer sind Deutsch, Religion. Außerdem macht mir Englisch auch sehr viel Spaß, weil ich mich gern mit Fremdsprachen auseinandersetze. Viel mehr gibt es eigentlich nicht zu mir zu sagen. Im nächsten Bericht erläutere ich noch etwas über mein Praktikum bei Riedl.

Christbaum auch bei uns zu bewundern!

So wie die meisten Haushalte, haben auch wir, die Adolf Riedl GmbH & Co. KG, einen eigenen Weihnachtsbaum. Wobei das nicht ganz richtig ist, da wir sogar gleich zwei Stück haben. Einen in der Zentrale und einen für den Personaleingang. Diese haben sogar einheitliche Farben. Für den Empfang haben wir rot mit Gold gewählt und bei dem anderen blau mit Silber. Damit der der Baum überhaupt erst bei uns stehen kann, ist es von Nöten, dass die Hausmeister ihn kaufen, hier her bringen und in einem Ständer befestigen. Anschließend kann er von unseren Reinigungsfachkräften und einer Kollegin von der Zentrale geschmückt werden, mit vorgefertigten Schleifen und Christbaumkugeln.

Der Brauch von Weihnachtsbäumen begann früher als mancher denkt. Bereits im 15. Jahrhundert hing man  zu bestimmten Festen Tannenzweige vor die Tür. Im 17. Jahrhundert wurden nun zum ersten Mal Christbäume aufgestellt und geschmückt. Und schließlich im 18. Jahrhundert wurde dieser, nun alljährliche Brauch, verbreitet. Heute kann man nun in vielen Wohnzimmern diese Pracht bewundern.

Mich freut es wirklich, dass wir dieser Tradition nachgehen und auch selbst einen Christbaum aufstellen.

Obst für alle

Die Firma stellt jede Woche für die Mitarbeiter kostenlos Obst zur Verfügung. Damit unterstützt man die gesunde Ernährung der Belegschaft. Die kaufmännischen Azubis verteilen das frisch gelieferte Obst in Schüsseln . In den Pausen kann dann jeder Mitarbeiter eine kleine Portion mitnehmen.