Team Gold – Seminar

Die Firma Adolf Riedl gibt uns die Möglichkeit Seminare zu besuchen bzw. finden diese bei uns in der Firma statt.

Die Seminare werden von der Firma „Team Gold“ abgehalten.

Wir hatten jetzt schon 2 Seminare, die richtig cool aber auch echt hilfreich waren. In diesen ging es einmal um Persönlichkeitstraining, Selbsteinschätzung und Knigge.

Im Frühjahr 2018 haben wir wieder eins. In diesem Seminar bekommen wir ein Telefon – und Kommunikationstraining. Wie es war folgt ….

 

Projektarbeit

Projektarbeit für die Berufsschule

Im 3. Lehrjahr zum/r  Industriekaufmann/-kauffrau muss man von der Berufsschule aus eine Projektarbeit gestalten.

Das ganze läuft wie folgt ab:

  1. Man sucht sich ein Thema aus bzw. bekommt ein Thema vorgegeben
  2. Es muss ein Fragebogen erstellt werden mit mindestens 20 Fragen zu diesem Thema. Dieser muss an 100 Personen ausgeteilt werden, die ihn ausfüllen sollen.
  3. Wenn man alle Fragebögen ausgefüllt zurückbekommen hat muss man diese mit Hilfe eines Programms in der Schule auswerten.
  4. Mit Hilfe der Auswertung soll man eine 10 Seitige Ausarbeitung gestalten, welche natürliche Grafiken und Diagramme enthalten darf.
  5. Über die Ausarbeitung muss man eine Präsentation halten und seine Ergebnisse vorstellen.

Mein Thema war „Fast Food – Ist es noch zeitgemäß?“. Es ist echt interessant was für Ergebnisse rausgekommen sind.

Die Fragebögen sind natürlich anonym und werden nur für den schulischen Zweck genutzt.

Damit arbeiten wir

Hey Leute, wir aus dem dritten Lehrjahr zur Textil- und Modeschneiderin dachten uns, wir geben euch nach und nach immer wieder einen kleinen Überblick zu unseren Nähmaschinen.

Fangen wir mal mit der Einfachsten an und zwar mit der Doppelsteppstichmaschine oder auch Schnellnäher genannt. Falls euch das nichts sagt oder ihr euch unter diesem Begriff nichts konkretes vorstellen könnt, sie sieht optisch wie eine normale Nähmaschine aus, die viele von euch vielleicht auch Zuhause stehen haben. Mit dem Unterschied, dass unsere etwas hochwertiger ist und nur einen geraden Stich nähen kann.

Die Maschine funktioniert folgendermaßen:

Man brauch einen Spulen- und einen Nadelfaden, diese verschlingen sich im Nähgut, sodass ein Stich entsteht. Da wir es bei uns mit Bademoden zu tun  haben, sind unsere Stoffe auch dementsprechend elastisch. Um zu verhindern das eine Naht platzt, achten wir extrem auf die richtige Spannung der Fäden.

Man kann zwar nur einen Geradstich nähen, aber diese Stichart wird bei uns sehr oft benötigt, z.B. beim Futter steppen, Schalen mit Stoff überziehen, Zierteile, Träger und Verschlüsse annähen, usw.

Während der Ausbildung ist das unsere Nähmaschine, an der wir am meisten nähen. Wenn ihr auf den folgenden Link klickt erscheint ein kurzes Video der Maschine.

Steppmaschine

Meine Aufgaben in der Abteilung Import

In der Abteilung Import kann man als Azubi viele Aufgaben selbstständig erledigen.

Allgemein werden in dieser Abteilung hauptsächlich Stoffe und Zierteile eingekauft. Bei Handelswaren fragen wir bei unseren Lieferanten an, ob sie für uns bestimmte Artikel herstellen können. Ebenso wird fehlerhafte oder den Vorstellungen nicht entsprechende Ware zurückgeschickt und ein neues Mustern angefragt. Außerdem versorgt man die Lieferanten mit den notwendigen Auszeichnungen für die Handelswaren.

Als Azubi darf man zum Beispiel Etiketten an die Lieferanten verschicken. Oder man hat die Aufgabe DHL-Pakete zu versenden und anschließend allen Beteiligten die DHL-Identifikationsnummer mitzuteilen. Weiterhin schreibt man die Lieferavisierung, dies ist eine Ankündigung, dass die bestellte Ware auf dem Weg zu uns ist. Kleinere Aufgaben sind beispielsweise Rechnungen überprüfen, Wareneingangsscheine beenden, Pflegeetiketten überprüfen, angekommene Stoffe auspacken und aufhängen, sowie das gelieferte Paket mit der Packliste auf seine Vollständigkeit hin zu überprüfen. Hinzu kommen noch Musteranfragen bei Lieferanten und Drucke an die Lieferanten schicken.

Insgesamt finde ich die Abteilung Import für einen Azubi sehr interessant und vielseitig.

Durchlauf Produktion

Da ich momentan in der Abteilung Produktionsplanung und – Steuerung bin, habe ich einen Durchlauf durch die Produktion gemacht, welcher 2 Wochen dauerte.

Die Abteilungen die ich besuchen durfte waren das Zutatenlager, das Stofflager, das CAD (= Konstruieren am Computer), die Qualitätskontrolle und die Produktion selbst.

Dieser Rundgang war echt interessant, da man sieht wie viel Arbeit in so einen Badeteil eigentlich steckt und was diese Abteilungen für Aufgaben haben.

Ich kann es nur weiter empfehlen, da man selbst einen genaueren Einblick für die Ware der Firma bekommt.

 

Hallo, das bin ich…

Hallo, ich heiße Celine Retsch und bin 17 Jahre alt.

Ich habe zum 01.01.2017 meine Ausbildung zur Textil- und Modenäherin hier in der Firma begonnen und bin jetzt im zweiten Lehrjahr.

Das hier ist mein Wunschberuf, weil ich schon mit 13 Jahren angefangen habe mich fürs Nähen zu interessieren. In der Schule hatte ich Nähen und es hat mir so gut gefallen, dass ich ein paar Monate darauf, zu Weihnachten eine Nähmaschine geschenkt bekommen habe. So habe ich angefangen abends nach der Schule kleine Sachen für mich zu nähen.

Mit meiner Berufswahl habe ich mein Hobby zu meinen Beruf gemacht.

Außer das ich gerne nähe, tanze ich in meiner Freizeit gerne und gehe zur Freiwilligen Feuerwehr bei uns im Ort.

Auf die Firma Riedl bin ich durch meine Familie und eine Freundin gekommen. Sie haben mich durch ihre Begeisterung überzeugt und ich habe mich hier beworben.  Ich selbst bin jetzt auch begeistert, die für mich richtig Wahl getroffen zu haben.

Wie schreibe ich einen Monatsbericht?

Wir, die kaufmännischen Auszubildenden müssen jeden Monat einen Monatsbericht verfassen. Dieser handelt von einer Tätigkeit, welch in den letzten 4 Wochen ausgeübt wurde. Im Folgenden wird erklärt, wie solch ein Bericht geschrieben wird:

  1. In die Einleitung kommt eine kurze Beschreibung was in der Abteilung für Aufgaben anfielen.
  2. Im Hauptteil geht man dann auf ein eine Aufgabe oder ein Projekt näher ein. Der Bericht sollte sachlich und ausführlich verfasst sein. Um seine Aussagen anschaulicher zu gestalten, können Muster oder Grafiken beigefügt werden.
  3. Um den Bericht abzurunden verfasst man einen abschließenden Satz. Hier ein paar Satzanfänge: Abschließend wir, Zum Abschluss, Im letzten Schritt, Zuletzt wird, usw..

Hier mal ein Beispielbericht:

Wie entsteht ein Lookbook

In einem Lookbook ist Bademode enthalten, die sich entweder gut verkaufen lässt, oder die Aufmerksamkeit auf sich (und dadurch auf die Serie oder Katalog) zieht

Als Vorlage nimmt man den für die Marke angefertigten Katalog. Aus diesem Katalog werden die geeigneten Bikini, Tankini, Badeanzüge oder Badehosen herausgesucht. Dazu gibt es einige Kriterien nachdem ausgewählt wird. Zum einen wird die Bademode ausgesucht die sich, nach der Meinung der Vertreter, Geschäftsführung und Designer, gut verkaufen lässt. Hinzu kommen so genannte „Hingucker“ oder „Highlights“, welche für die Presse geeignet sind, um aufmerksam auf diese Bademode zu machen. Das kann entsprechend ein neuartigen Schnitt sein, knallige Farben oder eine Kombination von verschiedenen Mustern.

Aus den ausgewählten Bilder selektiert man nun die Bademode, die in das Lookbook übernommen wird. Diese Artikel werden in eine excel-Tabelle mit Artikelnummer und Serie eingefügt. Anschauliche große Bilder kommen meist auf eine Doppelseite. Bilder, welche in einem Hochformat fotografiert wurden, kommen mit einem zweiten Foto das im Hochformat ist auf eine Doppelseite (nur von einer Serie). Für das Titelblatt wird dasselbe Bild verwendet wie für den Katalog, da dieses einen gewissen Erkennungswert besitzt und auf den ersten Blick gleich einen Zusammenhang geknüpft wird.

Diese excel-Tabelle wird jetzt zum Grafikdesigner gegeben, die wiederum das Lookbook für uns zusammenstellen. Die Geschäftsleitung gibt zum Schluss noch den letzten Feinschliff und gibt Verbesserungswünsche, bis es freigegeben ist.

 

Unsere Näherei

In unserer Näherei gibt es verschieden Bereiche, die ein Badeteil durchläuft, bis es im Versand zum Ausliefern ist.

Aufgeteilt ist die Näherei in die Bereiche: Musternäherei, Näherei für Produktion, Endkontrolle und Legerei.

Die Näherinnen der Musterabteilung fertigen hauptsächlich die Kollektionen in Zusammenarbeit mit den Designern und mit den Schnittdirektricen.

In der Näherei werden die Badeteile genäht, die dann an den Kunden ausgeliefert werden.

In der Endkontrolle werden die Badeteile gründlich angeschaut, ob keine Fehler bei der Herstellung unterlaufen sind, ob die Nähte alle halten, die Maße stimmen und es werden auch alle Fäden abgeschnitten.

Wenn alle Teile eines Auftrages kontrolliert wurden, kommen sie noch in die Legerei. Dort bekommen sie unter anderem Kärtchen mit den Artikelnummern und der Größe angeschossen. Danach werden sie einzeln zusammengelegt und in Tüten verpackt.

Nun sind die Badeteile beim Versand angelangt und werden von den Mitarbeitern nach System in Regale einsortiert. Von hier aus werden sie dann, nach Kundenbestellung, absortiert und verschickt.

Wir, die gewerblichen Azubis, lernen im Laufe der Ausbildung diese verschiedenen Bereiche kennen.

 

 

Mein erster Tag der Ausbildung

Am 01.09.2017 habe ich meine Ausbildung als Industriekauffrau in der Firma Adolf Riedl GmbH & Co. KG begonnen. Als ich das Gebäude betrat, war ich sehr aufgeregt und gespannt, wie mein erster Tag ablaufen wird.

Zuerst wurden wir von unseren Ausbilderinnen sowie von einigen Auszubildenden herzlich begrüßt. Nach einer kurzen Präsentation über die Firma und eine Übersicht, was mich in den folgenden drei Ausbildungsjahren erwartet, sank die Aufregung ein wenig. Ebenso durften wir die neuen Kataloge mit den zahlreichen Badeanzügen, Bikinis und anderem Badezubehör für die kommende Saison anschauen. In der daran anschließenden Rundführung durch das Haus wurden uns alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen vorgestellt – alle waren sehr freundlich. Jedoch konnte ich mir kaum Namen von den rund 200 Beschäftigten merken. Anfangs fand ich das große Gebäude etwas verwirrend und ließ mir oft die einzelnen Wege zeigen, aber nach ein paar Tagen hatte ich kein Problem mehr, mich zurechtzufinden.

Ich habe schon vieles dazu gelernt und mittlerweile kann ich schon Einiges selbstständig erledigen.