Unser erster Monat als gewerbliche Auszubildende

Am 03.09.2018 hat unser erster Ausbildungstag als Textil- und Modenäherin begonnen. Nach der Begrüßung folgte eine Vorstellung und Besichtigung der Firma und ein allgemeines Kennenlernen.

Als wir dann in unsere Azubiabteilung der Näherei kamen,  wurde uns unter anderem die Doppelsteppstichnähmaschine erklärt. Wir haben das Einfädeln, Aufspulen, das richtige Wechseln der Nähnadel einfache Nähübungen und das angemessene Putzen der Maschine gelernt.

In den darauf folgenden Tagen haben wir auch die Interlockmaschine kennengelernt. Anfangs haben wir das Einfädeln geübt, was uns ziemlich zu schaffen gemacht hat. Nach mehrfachen Versuchen konnten wir dies aber auch schnell ohne Hilfe. Danach konnten wir das Nähen mit verschiedenen Stoffen an der Interlockmaschine üben. Uns wurde zur Aufgabe gegeben, Bikinihosen aufzuzeichnen, auszuschneiden und mit Futter an der Interlockmaschine zusammenzunähen, was uns dann keine Schwierigkeiten mehr bereitet hat.

Über die Zeit hinweg haben wir verschiedene Nähte kennengelernt (wie z. B. die Einfache Naht, Rechts/Links Naht oder Französische Naht, Kappnaht, Paspelnaht, Kellernaht (mit und ohne Stoffstreifen).

Auch die unterschiedlichen Faltentypen haben uns keine Probleme bereitet, unter anderem die Einfache Falte, Kellerfalte, Sparfalte und die Quetschfalte.

Zudem haben wir in den Wochen gelernt, wie Rüschen, Schlaufen, Abnäher und Applikationen genäht werden.

Was uns am meisten Spaß bereitet hat, war das Entwerfen und Nähen eines Nadelkissens.

Neben den maschinellen Tätigkeiten haben wir auch das Auftrennen, Aufzeichnen und Ausschneiden und das Bügeln gelernt.

Wir sind schon gespannt, was wir in den nächsten Wochen alles lernen und wie es in der Schule wird….

Eure neuen Azubis

Elisabeth, Madita & Theresa

 

Ausbildungsmesse „Es ist Deine Zukunft“

Die Messe „Es ist deine Zukunft“ in der Bayreuther Oberfrankenhalle am 29.09.18 war eine erfolgreiche Veranstaltung für unsere Firma. Mit 150 Unternehmen, Institutionen und Behörden aus sämtlichen Branchen  präsentierten wir die Adolf Riedl als zukunftsorientierten Ausbildungsbetrieb und stellten die Ausbildungsmöglichkeiten in unserem Unternehmen vor. Verschiedene interessante Workshops und Vorträge wie beispielsweise „Die TopTen Knigge-Tipps – Für einen gelungenen Berufsstart – welcome to Business!“ von Herrn Dörfler vom Team-Gold boten außerdem viele Infos und Tipps und machten die Bayreuther Ausbildungs- und Studienmesse zusätzlich zu einer wichtigen und informativen Anlaufstelle für zukünftige Schulabgänger.

Wir haben auch von Besuchern sehr viel positives Feedback für unseren Azubi-Blog bekommen. Darüber haben wir uns natürlich riesig gefreut und möchten uns herzlich bedanken!

Unser Team
Im Foyer Mainseite
Besucher auf dem Stand
Oberfrankenhalle von oben

Unsere neuen Azubis

„Herzlich Willkommen“ heißen wir unsere fünf neuen Auszubildenden. Wir wünschen euch einen guten Start und viel Spaß bei eurer Ausbildung.

Rechte Tischseite:

Von vorne: Madita Janussek, Elisabeth Rosner (beide Ausbildung zur Textil-und Modenäherin) und Alina Hofmann (Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement)

Linke Tischseite:

Von vorne: Theresa Schmidt (Ausbildung zur Textil-und Modenäherin) und Kristin Herath (Ausbildung zur Industriekauffrau)

Projektarbeit

Projektarbeit für die Berufsschule

Im 3. Lehrjahr zum/r  Industriekaufmann/-kauffrau muss man von der Berufsschule aus eine Projektarbeit gestalten.

Das ganze läuft wie folgt ab:

  1. Man sucht sich ein Thema aus bzw. bekommt ein Thema vorgegeben
  2. Es muss ein Fragebogen erstellt werden mit mindestens 20 Fragen zu diesem Thema. Dieser muss an 100 Personen ausgeteilt werden, die ihn ausfüllen sollen.
  3. Wenn man alle Fragebögen ausgefüllt zurückbekommen hat muss man diese mit Hilfe eines Programms in der Schule auswerten.
  4. Mit Hilfe der Auswertung soll man eine 10 Seitige Ausarbeitung gestalten, welche natürliche Grafiken und Diagramme enthalten darf.
  5. Über die Ausarbeitung muss man eine Präsentation halten und seine Ergebnisse vorstellen.

Mein Thema war „Fast Food – Ist es noch zeitgemäß?“. Es ist echt interessant was für Ergebnisse rausgekommen sind.

Die Fragebögen sind natürlich anonym und werden nur für den schulischen Zweck genutzt.

Unsere Näherei

In unserer Näherei gibt es verschieden Bereiche, die ein Badeteil durchläuft, bis es im Versand zum Ausliefern ist.

Aufgeteilt ist die Näherei in die Bereiche: Musternäherei, Näherei für Produktion, Endkontrolle und Legerei.

Die Näherinnen der Musterabteilung fertigen hauptsächlich die Kollektionen in Zusammenarbeit mit den Designern und mit den Schnittdirektricen.

In der Näherei werden die Badeteile genäht, die dann an den Kunden ausgeliefert werden.

In der Endkontrolle werden die Badeteile gründlich angeschaut, ob keine Fehler bei der Herstellung unterlaufen sind, ob die Nähte alle halten, die Maße stimmen und es werden auch alle Fäden abgeschnitten.

Wenn alle Teile eines Auftrages kontrolliert wurden, kommen sie noch in die Legerei. Dort bekommen sie unter anderem Kärtchen mit den Artikelnummern und der Größe angeschossen. Danach werden sie einzeln zusammengelegt und in Tüten verpackt.

Nun sind die Badeteile beim Versand angelangt und werden von den Mitarbeitern nach System in Regale einsortiert. Von hier aus werden sie dann, nach Kundenbestellung, absortiert und verschickt.

Wir, die gewerblichen Azubis, lernen im Laufe der Ausbildung diese verschiedenen Bereiche kennen.

 

 

Wie verläuft das 1. Ausbildungsjahr als Textil-und Modenäherin bei uns?

Hier bei uns hast du nie Langeweile, denn deine Aufgaben sind immer abwechslungsreich und du lernst jeden Tag was Neues dazu.

Im 1. Lehrjahr lernst du hauptsächlich das ganze Grundwissen einer Näherin z.B. wie heißt welche Naht und wo wird sie eingesetzt? Wie werden verschiedene Maschinen benutzt und was wird an denen gemacht?

Bei uns lernst du auch viel über Bademoden, wie z.B. verschiedene Bikini-und Badeanzugformen, welche Textilien und Zutaten werden für einen Badeanzug benötigt?

Wenn du die wichtigsten Sachen kannst, darfst du dir auch z.B. einen Bikini oder eine Tasche selber entwerfen und die danach nähen.

In der Schule lernst du jede einzelne Maschine genau kennen, alle Grundbindungen der Stoffe, wie die verschiedenen Stiche gebildet werden und wie man überhaupt einen Grundschnitt konstruiert .

Mir persönlich fiel die Schule am Anfang schwer, denn ich kannte mich mit dem Beruf nicht gut aus. Mittlerweile bin ich im 2.Lehrjahr und habe mich an die Schule gewöhnt und es fällt mir auch leichter die Sachen zu verstehen.  Der Beruf gefällt mir sehr gut und ich bin froh hier angefangen zu haben.