Hallo, das bin ich…

Hallo, ich heiße Celine Retsch und bin 17 Jahre alt.

Ich habe zum 01.01.2017 meine Ausbildung zur Textil- und Modenäherin hier in der Firma begonnen und bin jetzt im zweiten Lehrjahr.

Das hier ist mein Wunschberuf, weil ich schon mit 13 Jahren angefangen habe mich fürs Nähen zu interessieren. In der Schule hatte ich Nähen und es hat mir so gut gefallen, dass ich ein paar Monate darauf, zu Weihnachten eine Nähmaschine geschenkt bekommen habe. So habe ich angefangen abends nach der Schule kleine Sachen für mich zu nähen.

Mit meiner Berufswahl habe ich mein Hobby zu meinen Beruf gemacht.

Außer das ich gerne nähe, tanze ich in meiner Freizeit gerne und gehe zur Freiwilligen Feuerwehr bei uns im Ort.

Auf die Firma Riedl bin ich durch meine Familie und eine Freundin gekommen. Sie haben mich durch ihre Begeisterung überzeugt und ich habe mich hier beworben.  Ich selbst bin jetzt auch begeistert, die für mich richtig Wahl getroffen zu haben.

Wie schreibe ich einen Monatsbericht?

Wir, die kaufmännischen Auszubildenden müssen jeden Monat einen Monatsbericht verfassen. Dieser handelt von einer Tätigkeit, welch in den letzten 4 Wochen ausgeübt wurde. Im Folgenden wird erklärt, wie solch ein Bericht geschrieben wird:

  1. In die Einleitung kommt eine kurze Beschreibung was in der Abteilung für Aufgaben anfielen.
  2. Im Hauptteil geht man dann auf ein eine Aufgabe oder ein Projekt näher ein. Der Bericht sollte sachlich und ausführlich verfasst sein. Um seine Aussagen anschaulicher zu gestalten, können Muster oder Grafiken beigefügt werden.
  3. Um den Bericht abzurunden verfasst man einen abschließenden Satz. Hier ein paar Satzanfänge: Abschließend wir, Zum Abschluss, Im letzten Schritt, Zuletzt wird, usw..

Hier mal ein Beispielbericht:

Wie entsteht ein Lookbook

In einem Lookbook ist Bademode enthalten, die sich entweder gut verkaufen lässt, oder die Aufmerksamkeit auf sich (und dadurch auf die Serie oder Katalog) zieht

Als Vorlage nimmt man den für die Marke angefertigten Katalog. Aus diesem Katalog werden die geeigneten Bikini, Tankini, Badeanzüge oder Badehosen herausgesucht. Dazu gibt es einige Kriterien nachdem ausgewählt wird. Zum einen wird die Bademode ausgesucht die sich, nach der Meinung der Vertreter, Geschäftsführung und Designer, gut verkaufen lässt. Hinzu kommen so genannte „Hingucker“ oder „Highlights“, welche für die Presse geeignet sind, um aufmerksam auf diese Bademode zu machen. Das kann entsprechend ein neuartigen Schnitt sein, knallige Farben oder eine Kombination von verschiedenen Mustern.

Aus den ausgewählten Bilder selektiert man nun die Bademode, die in das Lookbook übernommen wird. Diese Artikel werden in eine excel-Tabelle mit Artikelnummer und Serie eingefügt. Anschauliche große Bilder kommen meist auf eine Doppelseite. Bilder, welche in einem Hochformat fotografiert wurden, kommen mit einem zweiten Foto das im Hochformat ist auf eine Doppelseite (nur von einer Serie). Für das Titelblatt wird dasselbe Bild verwendet wie für den Katalog, da dieses einen gewissen Erkennungswert besitzt und auf den ersten Blick gleich einen Zusammenhang geknüpft wird.

Diese excel-Tabelle wird jetzt zum Grafikdesigner gegeben, die wiederum das Lookbook für uns zusammenstellen. Die Geschäftsleitung gibt zum Schluss noch den letzten Feinschliff und gibt Verbesserungswünsche, bis es freigegeben ist.

 

Unsere Näherei

In unserer Näherei gibt es verschieden Bereiche, die ein Badeteil durchläuft, bis es im Versand zum Ausliefern ist.

Aufgeteilt ist die Näherei in die Bereiche: Musternäherei, Näherei für Produktion, Endkontrolle und Legerei.

Die Näherinnen der Musterabteilung fertigen hauptsächlich die Kollektionen in Zusammenarbeit mit den Designern und mit den Schnittdirektricen.

In der Näherei werden die Badeteile genäht, die dann an den Kunden ausgeliefert werden.

In der Endkontrolle werden die Badeteile gründlich angeschaut, ob keine Fehler bei der Herstellung unterlaufen sind, ob die Nähte alle halten, die Maße stimmen und es werden auch alle Fäden abgeschnitten.

Wenn alle Teile eines Auftrages kontrolliert wurden, kommen sie noch in die Legerei. Dort bekommen sie unter anderem Kärtchen mit den Artikelnummern und der Größe angeschossen. Danach werden sie einzeln zusammengelegt und in Tüten verpackt.

Nun sind die Badeteile beim Versand angelangt und werden von den Mitarbeitern nach System in Regale einsortiert. Von hier aus werden sie dann, nach Kundenbestellung, absortiert und verschickt.

Wir, die gewerblichen Azubis, lernen im Laufe der Ausbildung diese verschiedenen Bereiche kennen.

 

 

Mein erster Tag der Ausbildung

Am 01.09.2017 habe ich meine Ausbildung als Industriekauffrau in der Firma Adolf Riedl GmbH & Co. KG begonnen. Als ich das Gebäude betrat, war ich sehr aufgeregt und gespannt, wie mein erster Tag ablaufen wird.

Zuerst wurden wir von unseren Ausbilderinnen sowie von einigen Auszubildenden herzlich begrüßt. Nach einer kurzen Präsentation über die Firma und eine Übersicht, was mich in den folgenden drei Ausbildungsjahren erwartet, sank die Aufregung ein wenig. Ebenso durften wir die neuen Kataloge mit den zahlreichen Badeanzügen, Bikinis und anderem Badezubehör für die kommende Saison anschauen. In der daran anschließenden Rundführung durch das Haus wurden uns alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen vorgestellt – alle waren sehr freundlich. Jedoch konnte ich mir kaum Namen von den rund 200 Beschäftigten merken. Anfangs fand ich das große Gebäude etwas verwirrend und ließ mir oft die einzelnen Wege zeigen, aber nach ein paar Tagen hatte ich kein Problem mehr, mich zurechtzufinden.

Ich habe schon vieles dazu gelernt und mittlerweile kann ich schon Einiges selbstständig erledigen.

Nikolaustag in der Firma Riedl

Einmal im Jahr am 6. Dezember bekommen alle Mitarbeiter einen Nikolaus aus Schokolade als Geschenk von der Geschäftsführung. Die Nikoläuse werden von uns Auszubildenden an die Mitarbeiter ausgeteilt. „Wir Azubis von Riedl finden es toll die Nikoläuse auszuteilen, da wir so alle Mitarbeiter in der Firma antreffen und deren Freude teilen können“

Advent, Advent

Endlich beginnt die Vorweihnachtszeit

Bei uns, im gewerblichen Bereich,  haben wir in der Weihnachtszeit einen selbst genähten Adventskalender, den ehemalige Azubis aus vielen verschiedenen Taschen zusammengenäht und verziert haben.

Wisst ihr wo der Brauch des Adventskalenders herkommt?

Ein Adventskalender (in Österreich Adventkalender) gehört seit dem 19. Jahrhundert, zum christlichen Brauchtum in die Zeit des Advents. Der Kalender ist in verschiedenen Formen und Ausprägungen verbreitet, zeigt jedoch in der Regel die verbleibenden Tage bis Weihnachten an. Adventskalender sollen, ähnlich wie der Adventskranz, die Wartezeit bis zum Weihnachtsfest verkürzen und die Vorfreude steigern.

Ursprünglich aus einer lutherischen Sitte Deutschlands stammend, gehören Adventskalender heute in christlich geprägten Ländern zur Vorbereitung auf das Fest der Geburt Jesu Christi. Im deutschsprachigen Raum haben vor allem Kinder einen Adventskalender. Gleichwohl gibt es auch solche, die eher für Erwachsene angelegt sind. Im Handel weit verbreitet sind Kalender, die mit weihnachtlichen Motiven bedruckt sind und an denen sich kleine Türen öffnen lassen, hinter denen sich Bilder, Sprüche, Süßigkeiten oder andere Überraschungen befinden. Ebenso werden selbstgebastelte Kalender verwendet, so wie wir einen haben.

So wird in den nächsten Wochen unser Arbeitstag versüßt…..

 

Wie verläuft das 1. Ausbildungsjahr als Textil-und Modenäherin bei uns?

Hier bei uns hast du nie Langeweile, denn deine Aufgaben sind immer abwechslungsreich und du lernst jeden Tag was Neues dazu.

Im 1. Lehrjahr lernst du hauptsächlich das ganze Grundwissen einer Näherin z.B. wie heißt welche Naht und wo wird sie eingesetzt? Wie werden verschiedene Maschinen benutzt und was wird an denen gemacht?

Bei uns lernst du auch viel über Bademoden, wie z.B. verschiedene Bikini-und Badeanzugformen, welche Textilien und Zutaten werden für einen Badeanzug benötigt?

Wenn du die wichtigsten Sachen kannst, darfst du dir auch z.B. einen Bikini oder eine Tasche selber entwerfen und die danach nähen.

In der Schule lernst du jede einzelne Maschine genau kennen, alle Grundbindungen der Stoffe, wie die verschiedenen Stiche gebildet werden und wie man überhaupt einen Grundschnitt konstruiert .

Mir persönlich fiel die Schule am Anfang schwer, denn ich kannte mich mit dem Beruf nicht gut aus. Mittlerweile bin ich im 2.Lehrjahr und habe mich an die Schule gewöhnt und es fällt mir auch leichter die Sachen zu verstehen.  Der Beruf gefällt mir sehr gut und ich bin froh hier angefangen zu haben.

Die Firmenzeitung der Adolf Riedl GmbH & Co. KG

Wisst Ihr was richtig cool ist? Die Azubi-Projekte der Firma Riedl!

Wir Azubis bekommen also unsere eigenen Projekte, die wir hauptsächlich selbständig erledigen dürfen.

Dazu gehört die Firmenzeitung, die jedes Jahr zu unserer After-Work-Party ausgeteilt wird.

Wie wird die Firmenzeitung produziert???

Eigentlich ist das ganz easy. Der erste Schritt ist, dass wir bei einem Meeting (alle Azubis und Ausbilder/-innen) 2er bis 3er Gruppen unter den Azubis machen. Danach sucht sich jede Gruppe 2-3 Themen aus über die sie schreiben möchte. Nun verfassen die Gruppen die Beiträge für ihre Themen. Und so setzt sich nach und nach die Firmenzeitung zusammen.

Die Firmenzeitung gibt es jetzt seit 3 Jahren, das heißt es wurden schon 3 Ausgaben verfasst und bisher kam Sie immer gut bei den Kollegen an.

Es steckt zwar viel Arbeit drin, aber diese lohnt sich, wenn man das Resultat sieht.

Außerdem ist es immer schön positives Feedback für seine Arbeit zu bekommen.